Award

WIR SIND NOMINIERT FÜR DEN »LIEBSTER AWARD«

Ihr Lieben,

ich bin seit einiger Zeit auch in der Hundeblogger-Community aktiv und verfolge mit Begeisterung viele schöne Aktionen und Formate, die in diesem Zusammenhang entstehen. Der »Liebster Award« ist eines dieser Formate und ich bin mit THE WOW zum ersten Mal nominiert worden.

Lieben Dank an Anna-Lena von HAPPY DOG LIFEHier kommen meine Antworten auf Deine Fragen:

1. Was ist für Dich die große Herausforderung im Leben mit Hund?

Ich habe das Leben mit meinem Hund eigentlich nie als Herausforderung, sondern zuallererst als Chance und Bereicherung begriffen. Meine 11-jährige Pudelmix-Hündin begleitet mich seit mehr als einem Jahrzehnt und teilt Höhen und Tiefen mit mir. Sie hat mit mir drei Mal die Stadt und fünf Mal die Wohnung gewechselt, in acht verschiedenen Firmen gearbeitet und es an meiner Seite weit länger ausgehalten als mindestens eine Hand voll Herren. Aktuell stehen neue, spannende Veränderungen an und ich weiß, dass Mini auch diese mit Bravour meistern wird. Also, sollten wir vielleicht ihr die Frage nach den Herausforderungen mit MIR stellen?

Nein, im Ernst, das Einzige, was mich hin und wieder an meine Grenzen bringt, ist Minis chronische Lungenerkrankung. Wir haben Nächte in Tierkliniken verbracht, Tierärzte verschlissen, das Konto überzogen um Behandlungskosten zu tragen und häufig um Minis Gesundheit gebangt. Gerade ist wieder so eine Phase, in der Mini sehr schlecht Luft bekommt und ich mit meinem Latein, meiner Kraft und meinem Geld manchmal am Ende bin, aber aufgeben kommt natürlich nicht in Frage!

2. Was würdest Du heute anders machen wenn Du einen Hund bekommst?

Ich würde wenig anders machen. Vielleicht würde ich weniger Hundetrainer ausprobieren, sondern mich bei der Erziehung mehr auf mich und meine Intuition verlassen. Da Mini ein Angsthund aus einer Beschlagnahmung ist, habe ich anfänglich sehr viel in fremde Hilfe investiert und war im Anschluss meist enttäuscht. Heute weiß ich viel eher, dass gemeinsames Üben, eine feste Bindung, Geduld und der Kontakt mit anderen Hunden in rudelartigen Gruppen sehr gut für das Selbstbewusstsein meiner Hündin waren.

3. Welche Art von Hundetraining machst Du mit Deinem Hund?

Mini ist 11 Jahre alt und wirklich gut erzogen. Heute üben wir nur noch wenig, sondern genießen unser gemeinsames Leben. Hin und wieder gibt es aber Tricks gegen Leckerchen und Langeweile!

4. Was hat Euch im Training am meisten Arbeit gekostet und was funktioniert immer noch nicht 100%-tig?

Am Schwierigsten war das Training des Freilaufens bzw. des Wiederzurückkommens und Abrufens: Da Mini früher vor allem und jedem Angst hatte und auch heute noch auf gewisse Silhouetten, Stimmen oder Geräusche panisch reagiert, konnte sie jahrelang nur mit Schleppleine »frei« laufen. Bei Panik ist sie einfach blind losgerannt und hat auf nichts und niemanden mehr gehört. Heute nach vielen Trainingsjahren funktioniert das alles viel, viel besser, allerdings muss ich immer ein Stückchen weiter denken und etwas weiter schauen als mein Hund, um sie vor möglichen Schrecksituationen zu bewahren und sie rechtzeitig abzulenken. Das klappt aber richtig toll und Mini genießt die Leinenfreiheit in der Natur!

5. Was ist für Dich im Hundetraining ein No-Go?

Für mich war von Anfang an klar, dass ich Mini auf mich und nicht auf Leckerchen konditionieren wollte. Das hat gut geklappt und funktioniert bis heute hervorragend. Von »Schlägen« als Erziehungmethode müssen wir hoffentlich gar nicht reden, dass das ein »No Go« ist, erklärt sich hoffentlich von selbst.

6. Wie oft übst Du mit Deinem Hund neue Tricks?

Neue Tricks üben wir kaum noch. Allerdings machen wir immer noch Fortschritte im »Wenigerängstlichsein«: Nach so vielen Jahren und Kontakten mit den unterschiedlichsten Menschen und Situationen, macht Mini immer noch Fortschritte – das freut mich jedes Mal sehr!

7. Bist Du schon mal mit Hund verreist? Wenn ja, wohin?

Wir waren in Dänemark und an der deutschen Nord- und Ostsee. Wenn wir in den Süden reisen, fahren wir ohne Hund, das ist für alle Beteiligten am entspanntesten. Mini macht dann parallel Urlaub bei den Großeltern, die auf dem Land einen großen Garten und ebenfalls einen eigenen sowie einen weiteren Enkelhund haben. Sie genießt dann die täglichen Waldspaziergänge zu dritt, Frischfleisch und zahlreiche extra Leckerchen, die meine Mutter ihr kredenzt.

8. Was ist die größte Veränderung in Deinem Leben, seit Du einen Hund hast?

Ich bin mehr in der Natur und kann sehr gut ohne andere Menschen, nur mit meinem Hund, etwas unternehmen. Mit Hund im Café zu sitzen oder spazieren zu gehen, fühlt sich definitiv anders an, als ohne Vierbeiner – man ist schlicht nie einsam.

9. Ein Hund oder zwei Hunde? Unabhängig von den Vor- und Nachteilen für den Hundehalter, was denkst Du ist besser für den Hund?

Ich glaube, wichtig ist, dass Mensch und Hund im Alltag zusammenpassen. Ein Jagdhund ist im Büro sicher falsch aufgehoben und für Familien eigenen sich andere Hunde als für ältere Leute. Die Entscheidung für mehr als ein Tier hängt meines Erachtens stark von den Lebensumständen ab, da zwei Hunde aus meiner Sicht deutlich mehr Arbeit machen als einer. Mini fühlt sich, glaube ich, als Einzelhund sehr wohl. Wenn wir mal einen Ferienhund haben, ist sie nahezu erleichtert, wenn sie ihr Rudel wieder für sich alleine hat – das merke ich ihr deutlich an.

10. Was nervt Dich an anderen Hundehaltern am meisten?

Ich finde unerzogene Hunde ätzend. Auch Hundehalter die keine Rücksicht auf Mitmenschen und andere Hunde nehmen. Das macht allen Hundebesitzern letzten Endes das Leben schwer und schürt Vorurteile. Spaziergänger müssen nicht akzeptieren, dass sie von fremden Hunden angesabbert oder angesprungen werden und ich möchte auch nicht, dass mein Hund von anderen angepöbelt oder gar gebissen wird und dann hinterher hören: »Das hat er ja noch nie gemacht!«. Klar, danke!

Kackbeutel sind auch ein Muss, finde ich – gerade in der Großstadt. Manchmal ist es sehr lustig, wenn ich einen beruflichen Termin habe, schick angezogen bin, dann vielleicht jemand guckt oder gar flirten will und ich demonstrativ den Beutel zücke. Die angeekelten Gesichter – unbezahlbar!

Danke, liebe Anna-Lena, für diese Fragen. Es hat mir Spaß gemacht sie zu beantworten und mich somit nochmal eine halbe Stunde sehr bewusst mit mir und Mini auseinanderzusetzen!
An der neuen Nominierung und den entsprechenden zehn Fragen arbeite ich noch. Dazu hier in Kürze mehr!

2 Comments

  • Reply
    Happy Dog Life
    1. Juni 2017 at 13:29

    Liebe Sara,

    ich freu mich sehr, dass ihr die Nominierung angenommen habt und die Fragen so toll beantwortet habe! Schön über diesen Weg etwas mehr über Dich und Mini zu erfahren!

    Liebe Grüße
    Lena & Lilly

  • Reply
    Liebster Award #3 #4 | Der Hundeblog für Hundeliebhaber
    1. Juni 2017 at 13:32

    […] Danke fürs mitmachen! Hier sind die Antworten von Sara, von THE WOW: http://www.thewow.de/2017/06/01/wir-sind-nominiert-fuer-den-liebster-award/ […]

  • Leave a Reply

    *